Dachdecker in Dortmund: Betriebe für Dachsanierung, Aufsparrendämmung und die Statikfrage vor jeder Photovoltaikanlage.
Was die Zahlen aus Dortmund für Sie bedeuten
Dortmund ist der klarste Fall für das Dach: 75 Prozent der Gebäude wurden vor 1979 errichtet, 48 Prozent zwischen 1949 und 1978. Gebäude dieser Baujahre haben regelmäßig eine ungedämmte oder schwach gedämmte oberste Geschossdecke — und genau dort greift die Nachrüstpflicht nach § 35 Gebäudeenergiegesetz, wenn der Mindestwärmeschutz nicht erfüllt ist. Es ist zugleich die Maßnahme mit der kürzesten Amortisation im ganzen Sanierungsprogramm.
Dortmund hat die Energieeffizienzklassen seines Wohngebäudebestands auswerten lassen, und das Ergebnis ist deutlich: Der Großteil der Gebäude liegt in den Klassen F bis H — ab Klasse F handelt es sich laut Stadt überwiegend um Altbau oder schlecht gedämmte Gebäude. Erst oberhalb von C ist ein KfW-Energiestandard erreicht. Bei 113.911 beheizten Gebäuden und einem Wärmebedarf von 5.714 GWh pro Jahr ist das Dach dort der Einstieg, wo die Bausubstanz aus der Zeit vor der ersten Wärmeschutzverordnung stammt.
Quelle: Stadt Dortmund, Kommunale Wärmeplanung (Auswertung greenventory auf Zensusdaten), abgerufen 17.09.2026.
Gebäudebestand Dortmund — amtliche Zahlen
| Kennzahl | Anteil |
|---|---|
| Gebäude mit Wohnraum insgesamt | 97.442 |
| Baujahr vor 1949 | 26,9 % |
| Baujahr 1950 bis 1969 | 37,4 % |
| Baujahr 1970 bis 1989 | 19,8 % |
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Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022 (Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15.05.2022), Tabellen 3000G-1008/-1003/-1011 · Stand 15.05.2022 (Zensus 2022)
Die Wärmeplanung Dortmund ist beschlossen (Zieljahr 2035) und nach § 23 Absatz 4 Wärmeplanungsgesetz eine Orientierung ohne rechtliche Außenwirkung. Wo Ihr Gebäude liegt, zeigt die Gebietsauskunft der Stadt; die Kennzahlen im Einzelnen stehen auf Energieberater Dortmund.
Worauf es beim Angebot ankommt
Was in ein belastbares Angebot gehört, welche Berechnung vorliegen muss und welche Reihenfolge der Maßnahmen wirtschaftlich ist, haben wir einmal ausführlich aufgeschrieben — es gilt in Dortmund wie überall: Dachdecker — Angebote richtig prüfen.
Häufige Fragen
Muss die Statik vor einer Photovoltaikanlage geprüft werden?
Ja. Module, Schnee- und Windlast kommen zur Eigenlast der Konstruktion hinzu. Die Prüfung ist günstig im Verhältnis zur Anlage und der einzige Weg, die Tragfähigkeit belegt zu haben statt vermutet.
Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung?
Aufsparrendämmung ist bauphysikalisch besser, weil sie die Sparren mit einpackt und Wärmebrücken vermeidet — sie setzt aber eine neue Eindeckung voraus. Zwischensparrendämmung geht von innen und ohne neues Dach, lässt aber die Sparren als Wärmebrücke stehen.
Was ist in Dortmund zuerst sinnvoll: Dach dämmen oder Fassade?
In den meisten Fällen die oberste Geschossdecke oder das Dach — warme Luft steigt, und die Decke ist deutlich günstiger zu dämmen als die Fassade. Für die oberste Geschossdecke gilt zudem eine Nachrüstpflicht nach § 35 GEG, wenn der Mindestwärmeschutz nicht erfüllt ist.
Wie finde ich in Dortmund einen Betrieb, der wirklich frei ist?
Fragen Sie im ersten Telefonat nach dem frühesten Termin für die Aufnahme vor Ort — nicht nach dem Ausführungstermin. Betriebe, die ausgelastet sind, nennen hier Wochen. Das ist kein Ausschlussgrund, aber es sagt Ihnen, ob Sie parallel weitere Angebote einholen sollten.