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Sanierungspass Fahrplan & Fachbetriebe

Der Sanierungspass

Fachlich geprüft von Pascal Kinz, Gebäudeenergieberater (HWK) · Stand 16.09.2026

„Sanierungspass“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) — ein gefördertes Gutachten, das Ihr Gebäude aufnimmt und die Sanierungsschritte in eine sinnvolle Reihenfolge bringt.

Was drinsteht

  • Aufnahme des Ist-Zustands: Bauteile, Anlagentechnik, Verbrauch.
  • Schwachstellen mit Angabe der Wärmeverluste je Bauteil.
  • Maßnahmenpakete in einer Reihenfolge, die bauphysikalisch und wirtschaftlich zusammenpasst.
  • Kosten, Einsparung und Förderung je Paket.
  • Zielzustand des Gebäudes nach vollständiger Umsetzung.

Warum er sich fast immer rechnet

Der iSFP hebt den Fördersatz für Einzelmaßnahmen von 15 auf 20 Prozent (iSFP-Bonus) und wird selbst über das BAFA gefördert. Bei einer Sanierungssumme im mittleren fünfstelligen Bereich übersteigt allein dieser Bonus das Beraterhonorar — der Fahrplan trägt sich also selbst, bevor sein eigentlicher Nutzen überhaupt zählt: die richtige Reihenfolge.

Häufige Fragen

Was kostet ein Sanierungsfahrplan?

Beim Einfamilienhaus liegt das Honorar üblicherweise im vierstelligen Bereich, abhängig von Gebäudegröße und Aufwand. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude anteilig, sodass Ihr Eigenanteil deutlich darunter liegt.

Ist der Sanierungspass Pflicht?

Nein. Er ist freiwillig — erhöht aber den Fördersatz für Einzelmaßnahmen über das BAFA von 15 auf 20 Prozent und ist bei einigen Programmen Voraussetzung.

Wie lange ist der iSFP gültig?

Der iSFP-Bonus kann für die im Fahrplan enthaltenen Maßnahmen über mehrere Jahre in Anspruch genommen werden. Maßgeblich sind die Fristen der jeweils geltenden Förderrichtlinie — prüfen Sie diese vor dem Antrag.