Photovoltaik in Dortmund: Fachbetriebe, realistischer Ertrag nach Dachausrichtung und was sich mit Eigenverbrauch rechnet.
Was die Zahlen aus Dortmund für Sie bedeuten
Dortmunds Gebäudebestand — 48 Prozent aus den Baujahren 1949 bis 1978 — bringt bei der Photovoltaik eine eigene Frage mit: Dächer aus dieser Zeit sind vielfach in der zweiten oder dritten Eindeckung. Vor der Anlage gehört deshalb der Zustand der Eindeckung geprüft, nicht nur die Statik. Eine Anlage läuft 25 Jahre; eine Eindeckung mit acht Jahren Restnutzung zwingt zur Demontage.
Dortmunds Wärmeplan hebt bei der Solarnutzung ausdrücklich die großflächigen Dächer der Industriegebäude hervor — dort liegen die höchsten Potenziale. Für Wohngebäude folgt daraus ein praktischer Hinweis: Wo im Quartier ein Gewerbedach steht, ist der Netzanschlusspunkt oft schon auf größere Einspeiseleistung ausgelegt. Die Stadt benennt zugleich die Flächenkonkurrenz zwischen Photovoltaik und Solarthermie auf demselben Dach — eine Entscheidung, die vor der Montage fällt, nicht danach.
Quelle: Stadt Dortmund, Kommunale Wärmeplanung, Potenzialanalyse, abgerufen 17.09.2026.
Gebäudebestand Dortmund — amtliche Zahlen
| Kennzahl | Anteil |
|---|---|
| Gebäude mit Wohnraum insgesamt | 97.442 |
| Gebäude mit Wärmepumpe, Solar- oder Geothermie | 2,4 % |
| Gebäude mit Gasheizung | 79,8 % |
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Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022 (Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15.05.2022), Tabellen 3000G-1008/-1003/-1011 · Stand 15.05.2022 (Zensus 2022)
Die Wärmeplanung Dortmund ist beschlossen (Zieljahr 2035) und nach § 23 Absatz 4 Wärmeplanungsgesetz eine Orientierung ohne rechtliche Außenwirkung. Wo Ihr Gebäude liegt, zeigt die Gebietsauskunft der Stadt; die Kennzahlen im Einzelnen stehen auf Energieberater Dortmund.
Worauf es beim Angebot ankommt
Was in ein belastbares Angebot gehört, welche Berechnung vorliegen muss und welche Reihenfolge der Maßnahmen wirtschaftlich ist, haben wir einmal ausführlich aufgeschrieben — es gilt in Dortmund wie überall: Photovoltaik — Angebote richtig prüfen.
Häufige Fragen
Lohnt sich Photovoltaik in Dortmund noch ohne hohe Einspeisevergütung?
Ja, aber die Rechnung hat sich verschoben: Der Wert liegt heute im Eigenverbrauch, nicht in der Einspeisung. Wer Wärmepumpe, Wallbox oder Homeoffice-Last hat, verbraucht selbst und spart den Bezugspreis. Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte vor dem Speicher genau rechnen.
Süd oder Ost-West?
Süd bringt die höchste Jahressumme, Ost-West die brauchbarere Tageskurve — Strom am Morgen und am Abend, wenn der Haushalt ihn nutzt. Bei hohem Eigenverbrauch ist Ost-West wirtschaftlich oft besser, obwohl die Kilowattstundensumme kleiner ist.
Erst Dach, dann Anlage?
Wenn die Eindeckung älter als etwa 25 Jahre ist: ja. Eine Anlage läuft 25 Jahre und muss für eine Dachsanierung komplett ab- und wieder aufgebaut werden. Holen Sie beide Angebote zusammen ein — <a href="/fachfirmen/dach/dortmund/">Dachdecker Dortmund</a>.
Wie finde ich in Dortmund einen Betrieb, der wirklich frei ist?
Fragen Sie im ersten Telefonat nach dem frühesten Termin für die Aufnahme vor Ort — nicht nach dem Ausführungstermin. Betriebe, die ausgelastet sind, nennen hier Wochen. Das ist kein Ausschlussgrund, aber es sagt Ihnen, ob Sie parallel weitere Angebote einholen sollten.